Vergoldung Restaurierung Köln

Vergolden mit Blattgold in den Techniken Poliment- und Ölvergoldung. Im Rahmen von Restaurierungen biete ich verschiedene Vergoldungen an:

Die Vergoldung rundet das Leistungsangebot meiner Werkstatt in besonderer Weise ab und ermöglicht es, restaurierte oder neu gefasste Objekte wieder in ihrer ursprünglichen Wirkung erlebbar zu machen. Vergoldete Oberflächen sind nicht nur ein gestalterisches Element, sondern erfüllen – je nach Objekt und Nutzung – auch eine schützende Funktion und tragen wesentlich zur Wertigkeit sowie zur historischen Authentizität bei.

In meiner Werkstatt werden Vergoldungsarbeiten fachgerecht nach bewährten handwerklichen und restauratorischen Standards ausgeführt. Dabei stehen sowohl die Erhaltung vorhandener originaler Vergoldungen als auch die Rekonstruktion fehlender Partien oder komplette Neuvergoldungen im Vordergrund. Ziel ist stets ein harmonisches Gesamtbild, das sich in Materialität, Farbton und Glanzgrad an der historischen Substanz orientiert.

Zum Einsatz kommen Goldsorten von 6-karätigem bis 24-karätigem Feingold, je nach gewünschter Wirkung, Beanspruchung und gestalterischer Vorgabe. Für unterschiedliche Farbnuancen und Oberflächencharaktere stehen zudem Legierungen aus Gold mit Kupfer, Silber oder Platin zur Verfügung, wodurch warme, rötliche, grünliche oder kühlere Goldtöne realisiert werden können.

Neben der klassischen Blattvergoldung in Gold können die Arbeiten selbstverständlich auch in SilberKupfer oder Schlagmetall ausgeführt werden. Diese Materialien bieten – abhängig vom Objekt – interessante Alternativen und erlauben differenzierte Oberflächenwirkungen, beispielsweise in Kombination mit Patinierungen oder historischen Fassungen.

So lassen sich sowohl sakrale und profane Skulpturen, Rahmen, Ornamente, Möbelteile und architektonische Elemente als auch kleinere dekorative Objekte mit einer passenden Vergoldung veredeln und dauerhaft sichern.

Die Öl-Vergoldung

Die Öl-Vergoldung ist eine vielseitige und bewährte Technik der Blattvergoldung, die auf nahezu allen Untergründen angewendet werden kann – darunter Holz, Stein, Metall oder Gips. Sie eignet sich besonders für Bereiche, die eine dauerhafte und widerstandsfähige Oberfläche erfordern.

Im Unterschied zur Polimentvergoldung entsteht bei der Ölvergoldung ein ruhigerer, weniger spiegelnder Glanz, der je nach Ausführung von matt bis leicht glänzend variieren kann. Dadurch wirkt sie häufig sehr harmonisch und passt gut zu historischen Oberflächen.

In der Restaurierung kommt die Ölvergoldung besonders häufig bei Bilder- und Spiegelrahmen zum Einsatz, etwa zur Ergänzung von Fehlstellen oder zur Wiederherstellung abgenutzter Vergoldungsbereiche.

Die Poliment-Vergoldung

Die Poliment-Vergoldung (auch Polimenthochglanzvergoldung) zählt zu den hochwertigsten und traditionsreichsten Techniken der Blattvergoldung. Sie wird vor allem im Innenbereich angewendet und kommt dort zum Einsatz, wo eine besonders edle, brillante und kunsthistorisch typische Goldoberfläche gewünscht ist.

Charakteristisch für die Polimentvergoldung ist ihr tiefer Glanz und die außergewöhnliche Leuchtkraft. Durch das Polieren mit dem Achat (Polierstein) kann die Oberfläche auf einen nahezu spiegelnden Hochglanz gebracht werden. Dadurch entsteht die typische Wirkung historischer Vergoldungen, wie man sie beispielsweise an Bilderrahmen, Spiegelrahmen, Skulpturen, Ornamenten oder Altarteilen findet.

Grundlage dieser Technik ist ein sorgfältig vorbereiteter Untergrund mit einem speziellen Poliment (meist rötlich oder gelblich), der nicht nur die Haftung des Blattgoldes unterstützt, sondern auch den Farbton und die Wärme der Vergoldung beeinflusst. Die Polimentvergoldung eignet sich daher besonders für Restaurierungen, bei denen eine originalgetreue, hochwertige und optisch lebendige Vergoldung erforderlich ist.

Hier ist eine Dokumentation zur Vergoldung…