Für die Restaurierung Ihrer Gemälde biete ich Ihnen in meinem Kölner Atelier (Restaurierung Beer – ART FACTORY) einen eigenen Fachbereich an. Als ausgebildeter Restaurator verbinde ich wissenschaftliche Präzision mit meiner langjährigen Erfahrung in der praktischen Anwendung, um die Einzigartigkeit Ihrer Kunstwerke zu bewahren.
Die Gemäldereinigung (einige Beispiele)
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Die Reinigung eines Gemäldes ist eine Arbeit, die weit über die Ästhetik hinausgeht. Bevor der erste Handgriff erfolgt, steht die Analyse im Mittelpunkt. Hierbei untersuche ich präzise die Beschaffenheit des Bildträgers (Leinwandstruktur), die Art der Farbschichten sowie die chemische Zusammensetzung des Schmutzes oder des gealterten Firnisses.
Ein zentrales Problem vieler Kunstwerke sind Verschmutzungen wie Ruß, Nikotin und Fettablagerungen, die sich über Jahrzehnte als grauer oder gelblicher Schleier über die Malerei legen. Besonders Rußpartikel und Nikotin können die Leuchtkraft der Farben sehr trüben.
Auf Basis der Analyseergebnisse lege ich die optimale Vorgehensweise fest, wobei ich je nach Zustand des Gemäldes auf verschiedene Reinigungstechniken zurückgreife. In Handarbeit werden Ruß, Nikotin und vergilbte Firnisschichten schrittweise abgenommen. Ob durch den Einsatz spezifischer Lösemittelgemische, trockene Reinigungsmethoden oder den Einsatz spezieller Techniken. Ziel ist eine Entfernung der störenden Schichten, der die originale Malschicht zu jedem Zeitpunkt schont und die historische Substanz des Kunstwerks konsequent schützt.
Zum Abschluss wird ein neuer Schutzfirnis aufgetragen. Er dient als notwendigen Schutzschicht, die das Bild vor UV-Strahlung und neuen Umwelteinflüssen schützt und dem Werk seine ursprüngliche Tiefe und Brillanz zurückgibt.
Beseitigung von Löchern und Rissen in der Leinwand
Je nach Art und Alter des Schadens kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz:
In meiner Arbeit als Restaurator gehe ich bei der fachgerechten Beseitigung von Rissen in einer Leinwand mit höchster Präzision vor, wobei für mich im Jahr 2026 der Erhalt der Originalsubstanz immer an erster Stelle steht. Wenn ich ein beschädigtes Gemälde auf meinen Arbeitstisch bekomme, beginne ich zunächst damit, die deformierten Risskanten behutsam zu planieren. Da sich das Gewebe durch die Entspannung oft aufwölbt, nutze ich kontrollierte Feuchtigkeit und sanften Druck, um die Fäden wieder in ihre ursprüngliche Ebene zu führen. Bevor ich jedoch die Struktur festige, sichere ich die angrenzende Malschicht, damit während meiner Arbeit keine wertvollen Farbschollen verloren gehen.
Bei der eigentlichen Instandsetzung bevorzuge ich die minimalinvasive Methode der Einzelfadenverklebung unter dem Mikroskop. Dabei führe ich jeden gerissenen Kett- und Schussfaden einzeln mit der Pinzette zusammen und verbinde sie mit einem stabilen, alterungsbeständigen Klebstoff. Sollte der Riss unter einer besonders starken mechanischen Spannung stehen, setze ich zusätzlich feine Fadenbrücken ein, um die Zugkräfte gleichmäßig abzufangen, ohne die Rückseite durch großflächige Flicken zu beschweren. Mein Ziel ist es immer, dass die Reparatur von vorne unsichtbar und von hinten strukturell stabil ist.
Sobald das Gewebe wieder belastbar ist, widme ich mich der Vorderseite. Ich fülle die Fehlstellen mit einem Kitt auf, dessen Textur ich exakt an die Webstruktur der umgebenden Leinwand anpasse. Den Abschluss bildet für mich die Retusche, bei der ich die Farbe punktgenau integriere, sodass der einstige Schaden für das bloße Auge nicht mehr wahrnehmbar ist. Dabei verwende ich ausschließlich Materialien, die auch nach Jahrzehnten reversibel bleiben, um zukünftigen Generationen alle Möglichkeiten der Erhaltung offenzuhalten.
Festigung loser Farbschichten
Ein kritischer Moment in der Gemälderestaurierung ist der Moment, in dem die Bindung zwischen der Malschicht und dem Bildträger versagt. Wenn sich Farbschollen anheben, aufwölben oder bereits abzublättern drohen, ist schnelles und fachgerechtes Handeln gefragt, um weiteren Substanzverlust zu verhindern.
Mein methodisches Vorgehen bei der Festigung
In meiner Werkstatt setze ich auf eine behutsame Konservierung, die den aktuellen Standards von 2026 entspricht. Der Prozess beginnt mit der Auswahl des geeigneten Klebstoffs. Je nach Beschaffenheit der Farbe und der Grundierung wähle ich zwischen speziellen, alterungsbeständigen Hausenblasenleimen, hochwertigen Acrylat-Dispersionen oder synthetischen Festigungsmitteln wie Lascaux. Diese Klebstoffe müssen eine hohe Kapillarwirkung besitzen, um tief unter die lockere Malschicht einzudringen, ohne die optische Erscheinung der Oberfläche zu verändern.
Präzision durch Wärme und Druck
Nachdem ich das Festigungsmittel punktgenau unter die betroffenen Bereiche injiziert habe, folgt der entscheidende Schritt: das vorsichtige Erwärmen und Niederlegen. Hierbei arbeite ich mit einem elektronisch gesteuerten Heizspatel.
- Vorsichtiges Erwärmen: Durch die exakt dosierte Wärme wird das Festigungsmittel aktiviert und die spröde Farbschicht vorübergehend elastisch gemacht. Dies verhindert, dass die harte Farbe beim Andrücken bricht.
- Niederlegen: Mit sanftem, kontrolliertem Druck führe ich die aufgestellten Farbschollen zurück in ihre ursprüngliche Ebene.
Dieser Prozess erfordert viel Geduld und Fingerspitzengefühl, da jeder Millimeter der Oberfläche individuell auf die thermische Behandlung reagiert. Das Ziel meiner Arbeit ist es, die strukturelle Stabilität des Gemäldes dauerhaft wiederherzustellen, damit das Kunstwerk auch für kommende Generationen sicher erhalten bleibt.
Für die Gemälde-Restaurierung steht in Düsseldorf ein weiteres Atelier von mir zur Verfügung.
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